Rettungskette Forst - Rettungspunkte für Einsatz- und Hilfskräfte

 

In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern wurde ab 2013 ein entsprechendes bayernweit einheitliches System fester Rettungstreffpunkte von der Bayerischen Forstverwaltung aufgebaut.

In Bayern kommt es bei forstlichen Arbeiten zu mehreren tausend Unfällen pro Jahr, die nicht selten schwerwiegend sind und schnellste notärztliche Versorgung erfordern. Diese Unfälle ereignen sich in der Regel in wenig erschlossenen Gebieten, der genaue Ort ist verbal oft schwer zu beschreiben. In den überwiegenden Fällen ist es notwendig, die Rettungskräfte durch Dritte zum Unfallort zu führen, hierzu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktpersonen und Rettungsdienst sehr wichtig.

Mit diesen Treffpunkten haben Unfall- oder Brandmelder eine feste Anlaufstelle, um Rettungskräfte schnell zum Unglücksort zu geleiten. Dafür muss die Nummer auf dem jeweiligen Schild (z.B.WUG-2009) beim Absetzen des Notrufs durchgegeben werden.

Gemeinsam mit privaten Waldbesitzern haben die Forstämter und die Integrierten Leitstellen in Bayern das Netzwerk mit rund  15.000 Rettungstreffpunkten festgelegt und aufgebaut.

Für Smartphones gibt es eine App zum Herunterladen: "Hilfe im Wald" lautet der Name des kleinen Programms, das eine schnelle Übersicht zum nächstgelegenen Hinweisschild vom aktuellen, eigenen Standort aus gibt.

 

Weiterführende Informationen bei den Bayerischen Staatsforsten (externer Link)

Weiterführende Informationen beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) (externer Link)

Rettungspunkte für Einsatzkräfte im BayernAtlas (externer Link)